Verschleiß und Schäden: Prüfen Sie Ihre Reifen

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Verschleiß und Schäden: Prüfen Sie Ihre Reifen

Die Kontrolle der Anhängerreifen kann viel dazu beitragen, dass Sie mit Ihrem Kipper oder Schubbodenauflieger sparsam fahren und somit weniger Kraftstoff verbrauchen. Durch regelmäßige Sichtkontrollen, die Überprüfung des Reifendrucks und die Beobachtung von Verschleißmustern können Sie jährlich eine Menge Geld sparen. Der Fahrer fühlt sich wohler, weil er sicher ist, dass er sicher unterwegs ist, und die Ausfallzeiten werden minimiert.

Etwa 3/4 aller Lkw-Fahrer fahren derzeit mit mindestens einem Reifen mit zu niedrigem Luftdruck. Und das hat Folgen. Unter anderem ist es weniger sicher für den Fahrer, aber es wird auch mehr Kraftstoff verbraucht. Reifen mit zu niedrigem Luftdruck führen zu ungleichmäßigem Verschleiß und erhöhtem Rollwiderstand. Die Gesamtsumme dieser Nachteile ist noch größer als die Summe der Einzelteile, denn alles beeinflusst sich gegenseitig.

Aber wie können Sie den Zustand Ihrer Reifen effektiv überprüfen? Es gibt 3 Möglichkeiten, von denen 2 rein visuell sind, um den Zustand der Reifen Ihres Aufliegers zu überprüfen:

1. Visuelle Kontrolle

Wenn ein Reifen beschädigt ist, können Sie dies in den meisten Fällen mit bloßem Auge erkennen. Gehen Sie regelmäßig um den Lkw und den Auflieger herum und prüfen Sie die Reifen auf sichtbare Schäden wie Risse, Kerben, Beulen oder Beulen. Überprüfen Sie auch die Felgen und Ventile. Unter dem Fahrzeug können Sie die Innenseite der Reifen auf Schäden untersuchen. Wenn Sie dies regelmäßig tun, werden Sie ernsthafte Schäden schnell bemerken und können frühzeitig Maßnahmen ergreifen.

Ein typisches Verschleißphänomen bei Aufliegern, die länger als acht Jahre im Einsatz sind, sind Trockenrisse. Als Anhaltspunkt dient das Produktionsdatum des Reifens, das in der DOT-Nummer enthalten ist, die sich häufig, aber nicht immer, auf der Seitenwand des Reifens befindet. Die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer geben die Woche und das Jahr der Herstellung des Reifens an.

2. Abnutzungsmuster

Eine zweite Möglichkeit, den Zustand Ihrer Reifen visuell zu überprüfen, ist die Analyse der Abnutzungsmuster auf den Reifen. Die Art der Abnutzung kann Ihnen viel über den Reifendruck verraten. Wenn die Reifen beispielsweise an der Außenseite stärker abgenutzt sind, liegt möglicherweise ein Problem mit der Achsausrichtung vor. Wenn die Reifen in der Mitte stärker abgenutzt sind, haben sie möglicherweise einen zu hohen Luftdruck.

Die Profiltiefe ist ein guter Indikator für den Reifenverschleiß. Sie können sie mit einem Profilmesser oder einer Schieblehre messen oder mit den Verschleißindikatoren auf dem Reifen vergleichen. Stimmt die Profilhöhe mit den Verschleißindikatoren überein? Dann müssen Ihre Reifen ausgetauscht werden!

Wenn Sie die Profiltiefe messen: Achten Sie darauf, dass Sie dies gründlich tun. Messen Sie die Tiefe an der Außenseite, in der Mitte und an der Innenseite des Reifens und machen Sie dies 4 Mal pro Reifen alle 90°. Dadurch wird sichergestellt, dass die gesamte Lauffläche des Reifens gleichmäßig abgenutzt wird. Auf diese Weise können Sie ungleichmäßige Abnutzung frühzeitig erkennen. Verschlissene oder gebrochene Lager oder festsitzende Bremsen sind oft die Ursache dafür. Suchen Sie in diesem Fall unbedingt Ihren STAS-Händler vor Ort auf.

Zwei Reifen auf derselben Achse sollten identische Verschleißmuster aufweisen. Vergleichen Sie die Achsen nicht miteinander, da sie dank der Liftachsen unterschiedliche Abnutzungsgrade aufweisen können. So wird die mittlere Achse immer den größten Verschleiß aufweisen, da sie nicht angehoben werden kann.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug polieren, achten Sie darauf, dass Sie auch die Reifen und das Ventil polieren. Wenn Sie Blasen sehen, haben Sie möglicherweise eine Reifenpanne. Ein unsichtbarer Defekt am Ventil lässt sich auf diese Weise leicht feststellen.

3. Reifendruck prüfen

Eine genauere Methode, den Reifendruck zu messen, ist die Verwendung eines Reifendruckmessers. Mit dieser Technik können Sie unsichtbare Lecks aufspüren.

Aber woher wissen Sie, welcher Reifendruck für Ihr Fahrzeug der richtige ist? Zunächst einmal müssen Sie wissen, welche Aktivitäten Sie mit dem Auflieger durchführen werden - dies hat einen großen Einfluss auf den erforderlichen Reifendruck. Bei einem STAS-Anhänger haben Sie Glück, denn der ideale Reifendruck ist sowohl auf dem Reifen selbst als auch auf einem Aufkleber auf dem Auflieger angegeben. Bei einem Schubbodenauflieger befindet sich dieser direkt über dem mittleren Rad an der Unterkante des Aufbaus, während Sie bei einem Kippauflieger den idealen Reifendruck auf dem Fahrgestell in Höhe des mittleren Rades finden.

Weitere Informationen finden Sie im Blogbeitrag TPMS- und TPRS-Systeme: Wie Sie die Reifen Ihrer Auflieger in Top-Zustand halten. Ab Juli 2022 wird jeder Auflieger serienmäßig mit einer Form von TPMS ausgestattet sein.

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