Abfallwirtschaft bei STAS

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Abfallwirtschaft bei STAS

Um unsere Verantwortung gegenüber unserem Planeten zu stärken, haben wir zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um den ökologischen Fußabdruck von STAS zu verringern. Dabei lag es für uns auf der Hand, zunächst das Abfallmanagement zu betrachten, um zu sehen, wo wir die Abfallmenge optimieren und im Idealfall reduzieren können.

Zunächst haben wir eine Bestandsaufnahme aller möglichen Abfallströme in unseren Werken in Waregem (Flandern) und Doornik (Wallonien) durchgeführt. Es ist wichtig für uns, dies aus einer lokalen Perspektive zu betrachten, da jede Region ihre eigenen Gesetze hat, wie Abfälle getrennt und verarbeitet werden sollten. Sobald alles festgelegt war, hatten wir Gespräche mit unseren Partnern in der Abfallverarbeitung. Da sie mit der aktuellen Gesetzgebung bestens vertraut sind, können sie uns genau sagen, welche Gesetze auf STAS anwendbar sind und wie wir am besten darauf reagieren können.

Zunächst begannen wir mit der Arbeit an den aktuellen Abfallströmen. Sobald diese feststanden, haben wir uns auch mit den neuen Abfallströmen befasst. Auf dieser Grundlage trafen wir neue Vereinbarungen mit den Abfallverarbeitern über die Abfallsammlung.

Welche Optimierungen hat STAS vorgenommen?

Zunächst betrachteten wir unser derzeitiges System der Farbcodes für die verschiedenen Abfallströme und stellten schnell fest, dass wir es erweitern mussten. Alle Behälter erhielten eine Farbe entsprechend der Art des Abfalls, der dort deponiert werden kann. Auf diese Weise ist für alle STAS-Kollegen klar, was wohin gehört. In den Büros wurde ein eingeschränkteres System entwickelt. Dort wurden nur Behälter mit 3 Fächern für PMD, Papier/Karton und Restmüll an strategischen Stellen aufgestellt. Es gibt keine individuellen Abfallbehälter mehr.

Die Abfallströme für Batterien und Toner wurden ebenfalls untersucht. Für leere Batterien wurde bereits ein Container bereitgestellt, was intern noch einmal kommuniziert wurde. Wenn ein Toner fast leer ist, gibt der Drucker automatisch ein Signal. Wenn der neue Toner geliefert wird, bringt der Teamleiter oder  Verantwortliche den leeren Toner zur Sammelstelle und holt den neuen Toner ab. Die leeren Toner werden in regelmäßigen Abständen von unseren Abfallverarbeitungsunternehmen abgeholt, um sie so weit wie möglich wiederzuverwenden.

Verringerung des Abfalls

Ein zweites Ziel ist die Verringerung der Abfallmenge. Wir sahen ein Potenzial in einem der Abfallströme, bei dem Öl mit Lappen oder Absorptionsgranulat gereinigt wird. Diese sind jedoch in den Restmüllbehältern nicht erlaubt und bilden einen Sondermüllstrom. Gemeinsam mit einem Spezialisten für Reinigungstücher, haben wir uns auf die Suche nach sinnvollen Alternativen gemacht.

  1. Putztücher

    Die Lappen wurden durch waschbare Tücher ersetzt. Die Lappen werden nach Gebrauch bei einem spezialisierten Partner gereinigt. Dadurch wird ein zusätzlicher gefährlicher Abfallstrom vermieden. Ein weiterer Vorteil für uns: Die Alternative erwies sich als etwas kostengünstiger, und Tests zeigten, dass diese waschbaren Lappen auch von besserer Qualität waren.
     
  2. Absorptionsmatten

    Wo wir früher Absorptionsgranulat verwendet haben, um kleine Flüssigkeitsverschmutzungen zu beseitigen, haben wir uns jetzt für Absorptionsmatten entschieden. Das Granulat wurde auf dem Boden verteilt, aber wenn jemand vorbeigeht, verteilt sich das Granulat schnell in alle Richtungen und der Boden wird noch schmutziger. Die Absorptionsmatten schienen eine sauberere Lösung zu sein und können leicht gereinigt und wiederverwendet werden.

Standardisierung und Automatisierung

Nachdem alle Optimierungen vorgenommen wurden, haben wir uns auf die Standardisierung und Automatisierung der Prozesse konzentriert. Für uns ist es wichtig, diese Prozesse so einfach und zugänglich wie möglich zu halten. Auf diese Weise können sich neue Kollegen schnell einarbeiten. Deshalb haben wir klare Anweisungen verfasst und dafür gesorgt, dass die richtigen Behälter an der richtigen Stelle stehen.

Auswirkungen

Nach all diesen Maßnahmen war es an der Zeit für die interne Kommunikation. Wir haben intern alle auf den gleichen Stand gebracht und konnten die Bedeutung dieses Projekts ausreichend betonen. Die Teamleiter wurden in das Projekt einbezogen und erklärten anschließend ihrem Team, wie die verschiedenen Abfallströme funktionieren. Marcel, ein Prozessingenieur von Squadron, organisierte außerdem eine Lunch & Learn-Sitzung bei STAS, bei der er das Projekt erläuterte.

Bei dieser Kommunikation war es für uns von entscheidender Bedeutung, den möglichen Einfluss zu betonen, den wir haben können, wenn wir gemeinsam unser Bestes geben. Die Analyse und Optimierung von Abfallströmen ist vielleicht nicht gerade ein sexy Thema, aber unser Engagement für die Verringerung der Auswirkungen auf unseren Planeten war noch nie so groß. Wir glauben fest an den Einsatz von Ressourcen zur korrekten Trennung und Verarbeitung von Abfällen und haben mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet, um dies auf die kosteneffizienteste Weise zu tun. Wir hoffen, dass dies andere Unternehmen inspiriert, dasselbe zu tun, damit wir gemeinsam besser recyceln und die Auswirkungen auf unseren Planeten verringern können.

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